Teil 17

Teil 17

Aus Immenstadt mit Liebe Teil 17

Würdest Du gerne in den Himmel kommen?

Ich glaube, für die meisten von uns ist die Antwort ein schallendes JA!

Aber bist Du auf dem Weg zum Himmel? Die Antwort auf diese zweite Frage ist wichtiger als die der Ersten. Viele, die in den Himmel wollen, mögen den Weg zum Himmel nicht. Jesus hatte zu diesem Problem Folgendes zu sagen;

(Matt. 7:13-14) Geht hinein durch die enge Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden. (Elberfelder)

(John 14:6) Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. (Elberfelder)

(Matt. 7:21) Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. (Elberfelder)

(1 John 5:11-12) Und dies ist das Zeugnis: dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. (Elberfelder)

Es ist also klar, dass jeder, der in den Himmel kommen möchte, Jesus Christus als Herrn und Erlöser annehmen muss. Feierlichkeiten, Taufe und Opfergaben sind alles gute Dinge, aber diese haben nur Bedeutung nachdem wir Jesus als Herrn und Erlöser in unser Leben eingeladen haben.

Die zweite Sache, die wir tun müssen (siehe ebenfalls die oben genannten Verse), nachdem wir Jesus in unser Herz aufgenommen haben, ist, Seine Gebote zu hören und zu halten. Jesus nur „Herr, Herr!“ zu nennen, aber nicht Gottes Willen zu tun, ist nicht gut genug. Jesus, als großartiger Lehrer, machte es leicht für all diejenigen, die Gottes Willen tun wollen, Seinen Willen zu erkennen.

In Matthäus 24 fragten die Jünger Ihn, was die Zeichen sein werden, die dem zweiten Kommen vorangehen werden. Nachdem Er ihnen die Zeichen kundgetan hat, gab Er ihnen drei Gleichnisse in Matthäus 25, die jeder, der für Sein zweites Kommen bereit sein möchte, beachten sollte.

Das erste Gleichnis ist dafür da, um uns zu zeigen, dass unsere Zeit mit Gott ein Muss ist und nicht nur eine Option;

(Matt. 25:1-12) Dann wird es mit dem Reich der Himmel sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und hinausgingen, dem Bräutigam entgegen. Fünf aber von ihnen waren töricht und fünf klug. Denn die Törichten nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich; die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen. Als aber der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Geht hinaus, ihm entgegen! Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen. Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebt uns von eurem Öl! Denn unsere Lampen erlöschen. Die Klugen aber antworteten und sagten: Nein, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche! Geht lieber hin zu den Verkäufern und kauft für euch selbst! Als sie aber hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen. Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, öffne uns! Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht. (Elberfelder)

Halbherzige, unvorbereitete und kompromissfreudige Christen werden es nicht bis in den Himmel schaffen. Die Bibel sagt, dass es eine Zeit des Wartens geben wird bevor der Bräutigam kommt. Die Geduld von uns allen wird geprüft werden. Wir leben schon jetzt in schwierigen Zeiten. Es gibt finanziellen Druck, Druck in Ehen, in unserer Regierung und sogar in den Gemeinden. Bibelstunden, Gebetstreffen, Gottesdienste und persönliche Zeiten mit Gott sind entscheidende Notwendigkeit für uns alle. Wenn Du diese Dinge ignorierst, riskierst Du es, nicht bereit zu sein, wenn Jesus wieder kommt.

Falls es hart scheint, dieser Aufforderung von Gott nachzukommen, schaue auf die Belohnungen, die diejenigen erwartet, die durchhalten und überwinden;

(1 Kor. 2:9) Sondern wie geschrieben steht: Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. (Elberfelder)

(Offenbarung 21:3-4) Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. (Elberfelder)

Das zweite Gleichnis, das Jesus uns gegeben hat, zeigt uns, dass unser Dienst für Gott ein Muss und keine Option ist!

(Matt. 25:14-30) Denn es ist wie bei einem Menschen, der außer Landes reiste, seine eigenen Knechte rief und ihnen seine Habe übergab: Und einem gab er fünf Talente, einem anderen zwei, einem anderen eins, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit; und reiste außer Landes. Sogleich aber ging der, welcher die fünf Talente empfangen hatte, hin und handelte mit ihnen und gewann andere fünf Talente.  So auch, der die zwei empfangen hatte, auch er gewann andere zwei.  Der aber das eine empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn. 

Nach langer Zeit aber kommt der Herr jener Knechte und rechnet mit ihnen ab.  Und es trat herbei, der die fünf Talente empfangen hatte, und brachte andere fünf Talente und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir übergeben, siehe, andere fünf Talente habe ich dazugewonnen.  Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh hinein in die Freude deines Herrn. 

Es trat aber auch herbei, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: Herr, zwei Talente hast du mir übergeben; siehe, andere zwei Talente habe ich dazugewonnen. Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh hinein in die Freude deines Herrn.  Es trat aber auch herbei, der das eine Talent empfangen hatte, und sprach: Herr, ich kannte dich, dass du ein harter Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast;  und ich fürchtete mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde; siehe, da hast du das Deine.  Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Böser und fauler Knecht! Du wusstest, dass ich ernte, wo ich nicht gesät, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe?  So solltest du nun mein Geld den Wechslern gegeben haben, und wenn ich kam, hätte ich das Meine mit Zinsen erhalten. Nehmt ihm nun das Talent weg, und gebt es dem, der die zehn Talente hat!  Denn jedem, der hat, wird gegeben und überreichlich gewährt werden; von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, weggenommen werden.  Und den unnützen Knecht werft hinaus in die äußere Finsternis; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein. (Elberfelder)

Unser Dienst für Gott ist nicht freiwillig. Du wurdest für einen Grund geschaffen. Die Talente und Gaben, die Gott dir gegeben hat sind dafür da, sie zu Seiner Herrlichkeit zu gebrauchen. Viele Christen glauben, dass sie im Reinen mit Gott sind, solange sie Christen sind und keine Sünden begehen.

(Johannes 15:1-2) Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, die nimmt er weg; und jede, die Frucht bringt, die reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. (Elberfelder)

Werden unsere Gaben und Talente zur Ehre Gottes gebraucht? Unsere Gemeinden haben viele Mitglieder, aber wenig Arbeiter. Wenn wir Glieder vom Leib Christi sind, welcher Teil davon bist Du? Ich bin sicher, dass der Heilige Geist darauf wartet und auch willig dazu ist, jedem, der möchte, Seine Berufung und Seinen Dienst für Jesus zu offenbaren.

Falls diese Anforderung von unserem Herrn hart zu sein scheint, dann richte Deinen Blick auf die Belohnung für die, die überwinden;

(Matt. 25:20-21) Und es trat herbei, der fünf Talente empfangen hatte, und brachte andere fünf Talente und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir übergeben, siehe, andere fünf Talente habe ich dazugewonnen. Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh hinein in die Freude deines Herrn. (Elberfelder)

Jesus schließt mit dem dritten Gleichnis ab, das uns sagt, dass der Dienst für unseren Nächsten ein Muss und ebenfalls nicht nur eine Option ist!

(Matt. 25:31-46) Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen; und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet.  Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken.  Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an!  Denn mich hungerte, und ihr gabt mir zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf;  nackt, und ihr bekleidetet mich; ich war krank, und ihr besuchtet mich; ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.  Dann werden die Gerechten ihm antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich? Oder durstig und gaben dir zu trinken?  Wann aber sahen wir dich als Fremdling und nahmen dich auf? Oder nackt und bekleideten dich?  Wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?  Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan. 

Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! 

Denn mich hungerte, und ihr gabt mir nicht zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir nicht zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich nicht auf; nackt, und ihr bekleidetet mich nicht; krank und im Gefängnis, und ihr besuchtet mich nicht.  Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr auch mir nicht getan.  Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben. (Elberfelder)

Christen können nicht einfach die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen ignorieren und davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist. Als jemand Jesus fragte, welcher der Nächste ist, hat Jesus mit dem Gleichnis des guten Samariters geantwortet. Einfach jeder, den Du in Deinem Alltäglichen triffst und ein Bedürfnis hat, ist Dein Nächster. Während es klar ist, dass wir nicht jedem Bedürfnis, das die Welt um uns herum hat, nachkommen können, bin ich überzeugt davon, dass der Heilige Geist uns offenbaren möchte, um welche Bedürfnisse wir uns kümmern sollen und, dass Er uns auch darin leiten wird.

Falls es uns hart erscheint, was Gott von uns verlangt, betrachte Sein Versprechen, das Er denen gibt, die seinen Geboten gehorchen;

(Psalm 41:1-3) Glücklich, wer achthat auf den Geringen; am Tage des Übels wird der HERR ihn retten. Der HERR wird ihn bewahren und ihn am Leben erhalten; er wird glücklich gepriesen im Lande. Gib ihn nicht der Gier seiner Feinde preis! Der HERR wird ihn stützen auf dem Siechbett, sein ganzes Lager wandelst du um in seiner Krankheit. (Elberfelder)

Ich hoffe, Dich im Himmel zu sehen!

James.

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